Real Madrid schließt Vorbereitung auf Espanyol ab – sieben Ausfälle zum Liga-Start

Real Madrid hat die letzte Einheit vor dem LaLiga-Auftakt beim Espanyol absolviert. José Mourinho muss im RCDE Stadium auf sieben Spieler verzichten, darunter Aurélien Tchouaméni und Endrick.

Abschlusstraining vor dem ersten Ligaspiel

Real Madrid hat in der Ciudad Real Madrid die unmittelbare Vorbereitung auf den Start in die Saison 2026/27 abgeschlossen. Am Samstag treffen die Königlichen um 21:30 Uhr im RCDE Stadium auf Espanyol. Die Partie wird bei DAZN übertragen.

Die letzte Einheit begann auf dem Rasen mit Rondos, bei denen Ballbesitz und Pressing im Mittelpunkt standen. Anschließend arbeitete Mourinho mit seiner Mannschaft an taktischen Abläufen, bevor mehrere Spiele auf verkleinertem Feld folgten. Zum Abschluss standen verschiedene Torabschlussserien auf dem Programm.


Sechs Spieler weiterhin individuell

Endrick, Ferland Mendy, Raúl Asencio, Thiago Pitarch, Éder Militão und Rodrygo arbeiteten weiterhin individuell und nahmen nicht vollständig am Mannschaftstraining teil. Zusätzlich steht Aurélien Tchouaméni für das erste Ligaspiel nicht zur Verfügung.

Damit fehlen Mourinho gegen Espanyol insgesamt sieben Spieler: Aurélien Tchouaméni, Endrick, Éder Militão, Ferland Mendy, Rodrygo, Thiago Pitarch und Raúl Asencio.

Bei Militão, Mendy und Rodrygo handelt es sich weiterhin um Probleme, die bereits aus der vergangenen Saison stammen. Asencio und Thiago befinden sich noch im jeweiligen Aufbauprogramm.


Mourinho geht bei Tchouaméni kein Risiko ein

Besonders auffällig ist die Situation von Aurélien Tchouaméni. Der Franzose konnte zuletzt bereits wieder mit der Mannschaft trainieren. Mourinho hatte jedoch schon auf seiner Pressekonferenz vor dem Spiel deutlich gemacht, dass ein Einsatz gegen Espanyol zu früh kommen würde: „Tchouaméni geht es gut. Er muss heute, morgen und am Sonntag trainieren, um seinen Prozess zu beschleunigen. Er ist in einem Zustand angekommen, der es ihm nicht erlaubt, für dieses Spiel bereit zu sein.“

Tchouaméni war nach seiner WM-Teilnahme später in die Vorbereitung eingestiegen und hatte zusätzlich mit kleineren körperlichen Problemen zu kämpfen. Real Madrid verzichtet deshalb darauf, ihn unmittelbar in den Pflichtspielrhythmus zu schicken.

Die vorsichtige Belastungssteuerung ist auch mit Blick auf den engen Spielplan nachvollziehbar. Real Madrid absolviert innerhalb von nur acht Tagen drei LaLiga-Partien. Nach dem Auftakt beim Espanyol folgen zwei Heimspiele im Santiago Bernabéu. Mourinho hatte bereits während der gesamten Vorbereitung großen Wert darauf gelegt, die Belastung der unterschiedlich spät eingestiegenen Spieler individuell zu steuern. Gerade bei Tchouaméni soll offenbar verhindert werden, dass ein zu früher Einsatz zu einem erneuten Rückschlag führt.


Endrick muss ebenfalls weiter warten

Auch Endrick steht für das Spiel in Barcelona nicht zur Verfügung. Der brasilianische Angreifer hatte in den vergangenen Trainingseinheiten wiederholt individuell beziehungsweise innerhalb der Trainingsanlagen gearbeitet. Mourinho bestätigte bereits auf der Pressekonferenz, dass Endrick zu den Spielern gehört, die nicht für den Liga-Auftakt bereit sind. Damit stehen dem Trainer im Angriff zwar weiterhin zahlreiche hochwertige Optionen zur Verfügung, der Brasilianer muss auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz nach seiner Rückkehr von Olympique Lyon jedoch noch warten.

Trotz der sieben Ausfälle verfügt Real Madrid weiterhin über einen tief besetzten Kader. Besonders in der Offensive kann Mourinho auf Kylian Mbappé, Vinícius Júnior, Brahim Díaz, Carlos Espí und Yan Diomande zurückgreifen. Im Mittelfeld bieten Federico Valverde, Bernardo Silva, Arda Güler, Jude Bellingham und Eduardo Camavinga verschiedene Möglichkeiten.

Die letzten taktischen Entscheidungen sind inzwischen ebenfalls gefallen. Mourinho hatte bereits auf seiner Pressekonferenz erklärt, dass seine Spieler wissen, wer gegen Espanyol beginnen wird. Damit ist die Vorbereitung endgültig abgeschlossen. Am Samstag beginnt im RCDE Stadium erstmals die Phase, in der es nicht mehr um Belastungssteuerung oder Tests geht – sondern um Punkte.

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