Real Madrid plant den großen Umbau der Defensive
Die Saison hat bei Real Madrid vor allem eines deutlich gemacht: Die Defensive braucht dringend Veränderungen.
Verletzungen, fehlende Stabilität und die Abschiede von Dani Carvajal sowie David Alaba sorgen dafür, dass die Königlichen im Sommer massiv am Kader arbeiten wollen. Besonders die Innenverteidigung und die rechte Abwehrseite stehen dabei im Fokus.
Mit Ibrahima Konaté sowie Denzel Dumfries, Pedro Porro und Iván Fresneda kursieren inzwischen mehrere konkrete Namen rund um das Bernabéu.
Konaté wird zur großen Marktchance
Vor allem die Situation um Ibrahima Konaté entwickelt sich aktuell zu einem der spannendsten Themen des Transfersommers. Der französische Nationalspieler wird Liverpool offiziell verlassen und wäre ablösefrei verfügbar — eine Gelegenheit, die Real Madrid offenbar unbedingt prüfen möchte. Laut Fabrizio Romano befindet sich Madrid bereits in direktem Kontakt mit dem Umfeld des Verteidigers.
Damit hat sich die Situation deutlich verändert: Aus reinem Interesse Ende 2025 wurden nun konkrete Gespräche.
Mehrere spanische Medien berichten inzwischen sogar, dass Florentino Pérez den Transfer persönlich vorantreibt. El Chiringuito behauptet bereits, dass Konaté bei einem Wahlsieg von Pérez einen Vierjahresvertrag unterschreiben soll. Auch Alberto Pereiro spricht von fortgeschrittenen Gesprächen. Offiziell bestätigt ist das zwar noch nicht — doch intern scheint Konaté längst Teil der konkreten Sommerplanung geworden zu sein.
Der 27-Jährige bringt genau die Eigenschaften mit, die Real Madrid aktuell sucht:
- körperliche Dominanz
- Tempo
- internationale Erfahrung
- Champions-League-Niveau
- Führungsqualitäten
Gerade nach den Verletzungsproblemen der vergangenen Monate will Madrid defensiv wieder deutlich robuster werden. Konaté könnte dabei sofort zum Stammspieler werden. Ablösefrei bedeutet allerdings keineswegs günstig.
Spanische Medien berichten, dass Konaté rund 20 Millionen Euro Handgeld, einen Vierjahresvertrag und etwa 12 Millionen Euro netto pro Saison fordern soll. Damit würde der Transfer trotz fehlender Ablöse finanziell ein enormes Gesamtpaket darstellen.
Auch auf der rechten Seite planen die Königlichen Veränderungen
Nicht nur in der Innenverteidigung soll sich etwas tun. Nach dem Abschied von Dani Carvajal sucht Real Madrid ebenfalls nach einem neuen Rechtsverteidiger. Denn obwohl Trent Alexander-Arnold langfristig die Zukunft auf dieser Position darstellen soll, verlief seine erste Saison in Madrid alles andere als problemlos. Verletzungen und fehlende Konstanz verhinderten bislang den endgültigen Durchbruch. Deshalb sucht Madrid nun offenbar bewusst nach Konkurrenz.
Denzel Dumfries – die physische Sofortlösung
Denzel Dumfries gilt aktuell als eine der realistischsten Optionen. Der Niederländer gewann gerade die Serie A mit Inter Mailand und bringt genau die Physis mit, die José Mourinho traditionell auf Außen bevorzugt. Seine Stärken liegen in seiner enormen Dynamik, Kopfballstärke, Offensivdrang und körperliche Präsenz.
Besonders interessant: Seine Ausstiegsklausel soll bei rund 21,8 Millionen Euro liegen.
Pedro Porro – die offensive Luxuslösung
Pedro Porro wäre dagegen die spielerisch stärkere Variante. Der Spanier gehört seit Jahren zu den offensiv produktivsten Außenverteidigern Europas und würde perfekt zu einem dominanten Ballbesitzspiel passen.
Allerdings verlangt Tottenham Berichten zufolge rund 50 Millionen Pfund — eine Summe, die Real Madrid aktuell wohl genau abwägen müsste.
Iván Fresneda – Madrids verlorenes Talent
Besonders spannend bleibt außerdem der Name Iván Fresneda. Der 21-Jährige stammt ursprünglich sogar aus der Jugend von Real Madrid und entwickelte sich nach seinem Wechsel zu Sporting Lissabon zu einem der interessantesten jungen Außenverteidiger Europas. Madrid soll ihn zuletzt intensiv beobachtet haben.
Fresneda gilt intern eher als Zukunftslösung, bringt aber enormes Entwicklungspotenzial mit. Sporting hat ihn mit einer Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro abgesichert, und er wurde bereits von Arsenal, Newcastle und Manchester City umworben, was einen Transfer erschwert.
Mourinho könnte entscheidenden Einfluss haben
Ein entscheidender Faktor für die finale Transferstrategie bleibt weiterhin die Trainerfrage. Sollte José Mourinho tatsächlich übernehmen, dürfte er erheblichen Einfluss auf die Kaderplanung nehmen. Gerade Spieler wie Dumfries oder Konaté passen extrem gut zu Mourinhos bevorzugtem Profil: physisch stark, erfahren und defensiv kompromisslos.
Laut Mario Cortegana fordert José Mourinho von Real Madrid die Verpflichtung von:
- einem Linksverteidiger als Konkurrenz für Álvaro Carreras
- einem kreativen Mittelfeldspieler
- einem dominanten Innenverteidiger
- einem Backup-Rechtsverteidiger
Die Vielzahl an Namen zeigt vor allem eines: Real Madrid plant keinen kleinen Feinschliff — sondern einen echten defensiven Neustart neben einem kreativen Mittelfeldspieler. Mit Carvajal und Alaba endet eine Ära und neue Führungsspieler sollen übernehmen. Konaté könnte dabei zum neuen Abwehrchef werden, während auf der rechten Seite aktuell mehrere Szenarien geprüft werden.
RMXpress Fazit
Real Madrid arbeitet aktuell sichtbar an der nächsten Generation der Defensive und die Namen zeigen dabei eine klare Strategie:
internationale Top-Spieler, physische Dominanz und langfristige Stabilität.
Vor allem Konaté wirkt inzwischen deutlich mehr als nur ein Gerücht. Der Franzose könnte zum zentralen Baustein der neuen Defensive werden. Parallel sucht Madrid auf rechts die perfekte Balance zwischen Soforthilfe und Zukunftsplanung.
Eines ist jedenfalls klar: Der Sommer 2026 wird die Abwehr von Real Madrid massiv verändern.
