Real Madrid vor dem Clásico: Tchouaméni bleibt dabei – Mbappé bleibt Fragezeichen

Trotz der massiven Spannungen der vergangenen Tage setzt Real Madrid auf Normalität vor dem Clásico gegen den FC Barcelona. Während Aurélien Tchouaméni fest eingeplant ist, bleibt ein Einsatz von Kylian Mbappé weiter offen.

Letzte Einheit vor dem Clásico

Real Madrid hat die finale Trainingseinheit vor dem Clásico im Camp Nou absolviert. Die Mannschaft von Álvaro Arbeloa bereitete sich in Valdebebas auf das wohl wichtigste Spiel der restlichen Saison vor.

Die Einheit begann mit Aktivierungsübungen und Rondos auf dem Rasen. Anschließend arbeitete das Team an Reaktionsschnelligkeit sowie Ballbesitzübungen mit Torabschlüssen. Nach einem Trainingsspiel standen zum Abschluss verschiedene Abschlussübungen auf dem Programm.

Kylian Mbappé absolvierte erneut nur einen Teil der Einheit mit der Mannschaft. Dani Carvajal, Ferland Mendy, Éder Militão, Arda Güler, Rodrygo Goes und Federico Valverde arbeiten weiterhin individuell an ihrem Comeback.


Tchouaméni trotz Eskalation fest eingeplant

Intern lautet das Motto in Valdebebas aktuell vor allem eines: Normalität.

Nach den schweren Vorfällen rund um Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni versucht der Klub, den Fokus wieder auf den Sport zu lenken. Während Valverde mit seinem Schädel-Hirn-Trauma mehrere Tage ausfallen wird, trainiert Tchouaméni ganz normal mit der Mannschaft weiter.

Trotz der emotional belastenden Situation gilt intern als sicher, dass der Franzose im Clásico im Kader stehen und sogar in der Startelf erwartet wird. Sportlich bleibt Arbeloa kaum eine andere Wahl.

Durch die Verletzungen von Güler und Valverde sowie die weiter bestehende Suspendierung von Dani Ceballos wäre das zentrale Mittelfeld ansonsten extrem dünn besetzt. Ohne Tchouaméni stünden mit Eduardo Camavinga und Jude Bellingham praktisch nur noch zwei etablierte Mittelfeldspieler neben Thiago Pitarch zur Verfügung.


500.000 Euro Strafe – aber keine sportlichen Konsequenzen

Nach den Eskalationen der vergangenen Tage hat der Klub intern reagiert.

Gegen Valverde und Tchouaméni wurden Geldstrafen in Höhe von jeweils 500.000 Euro verhängt. Sportliche Sanktionen soll es dagegen nicht geben.

Der Konflikt zwischen beiden Spielern war deutlich heftiger, als zunächst öffentlich dargestellt wurde. Trotz offizieller Dementis sollen im Rahmen der Auseinandersetzung tatsächlich auch Schläge gefallen sein.

Tchouaméni meldete sich inzwischen selbst öffentlich zu Wort und schrieb in den sozialen Netzwerken: „Lasst uns das Wichtige wichtig bleiben lassen.“

Außerdem bedankte sich der Franzose für die Unterstützung der Fans und entschuldigte sich erneut für die Ereignisse der vergangenen Tage.


Mbappé bleibt das große Fragezeichen

Die größte offene Frage vor dem Clásico bleibt weiterhin Kylian Mbappé.

Nachdem der Franzose zwischenzeitlich bereits wieder komplett mittrainiert hatte, absolvierte er heute erneut nur einen Teil der Einheit mit dem Team. Intern herrscht dennoch Optimismus.

Die medizinische Abteilung geht davon aus, dass keine ernsthafte Muskelverletzung mehr vorliegt. Mbappé leidet offenbar lediglich an einer Überlastung im linken Oberschenkelbereich. Entscheidend sollen nun vor allem die eigenen körperlichen Empfindungen des Spielers sein.

Eine Reise nach Barcelona gilt als sicher. Ob es für die Startelf reicht, dürfte allerdings erst kurzfristig entschieden werden.


Sieben Ausfälle und mehrere Canteranos im Aufgebot

Für das Duell im Camp Nou muss Arbeloa auf zahlreiche Spieler verzichten. Neben Valverde fehlen auch Carvajal, Militão, Mendy, Güler und Rodrygo verletzungsbedingt.

Dazu kommt weiterhin Dani Ceballos, dessen Nichtberücksichtigung intern klar mit den Spannungen der vergangenen Wochen zusammenhängen soll – auch wenn das offiziell nicht bestätigt wird.

Deshalb werden erneut mehrere Nachwuchsspieler mitreisen. David Jiménez, Cestero, Thiago und Palacios sollen Teil des Aufgebots werden. Mestre wird zudem als dritter Torhüter eingeplant.

Die offizielle Kaderliste soll erst kurz vor der Reise nach Barcelona veröffentlicht werden.

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