Meisterschaft verloren? Arbeloa: „Nein“

Álvaro Arbeloa über…

ein mögliches Aus im Titelrennen: „Nein. Es sind noch 36 Punkte zu vergeben und unser einziges Ziel ist es, diese 36 Punkte zu holen. Niemand wird aufgeben. Vier Punkte Rückstand sind absolut aufholbar. Das ist Real Madrid – hier gibt niemand auf.“

das Spiel gegen Getafe: „Ich denke, wir hatten die klareren Chancen. Natürlich hätten wir vieles besser machen können, aber unsere Möglichkeiten waren gefährlicher: die von Vinícius, Antonio, Rodrygo… Wir hätten mindestens ein Tor verdient gehabt. Getafe hat ein sehr gutes Spiel gemacht und genau das umgesetzt, was wir erwartet haben.“

die aktuelle Lage in LaLiga: „Uns bleiben 36 Punkte und wir wollen alle holen. Ich weiß, dass nach so einem Spiel alles sehr negativ wirkt, aber hier gibt niemand die Liga auf. Wir müssen uns verbessern, das ist klar, aber dem Einsatz der Spieler kann ich nichts vorwerfen. Dass wir besser spielen müssen, ist meine Verantwortung.“

die Leistung und den Kader: „Ich sehe eine großartige Mannschaft mit vielen starken Spielern. Einige werden zurückkommen und uns helfen. Wir müssen uns weiter steigern. Heute – selbst wenn wir schlecht oder nur durchschnittlich gespielt haben – hätten wir mehr Tore verdient gehabt. Sie haben ein tolles Tor gemacht, wir unsere Chancen nicht genutzt.“

Probleme gegen tiefstehende Gegner: „Das Spiel war anders als das in Pamplona. Wir hätten aggressiver in der ersten Linie sein müssen, mehr Spieler in die letzte Linie bringen und mehr Tiefenläufe machen. Oft suchen wir zu schnell Vinícius als einfache Lösung, aber wir müssen über beide Seiten gefährlich sein. Gegen tiefe Blocks ist das entscheidend. Es gab viele Unterbrechungen und der Schiedsrichter hat das zugelassen. Keine Kritik an Getafe – sie spielen so, wie man sie lässt. Aber wir haben viel Verbesserungspotenzial.“

die Verantwortung für die Niederlage: „Ich habe nicht gesagt, dass wir nicht gut spielen können. Ich habe gesagt, dass wir uns verbessern müssen. Wenn es einen Verantwortlichen für die Niederlage gibt, dann bin ich das. Ich übernehme das. Jetzt bleibt nur, weiter mit den Spielern zu arbeiten.“

taktische Anpassungen und Thiago Pitarch: „Mit dem Wechsel von Huijsen wollten wir mehr Aggressivität im Spielaufbau, dass die Innenverteidiger andribbeln und Gegner herausziehen. Mit Carvajal wollten wir mehr Breite und Druck über außen, und Rodrygo kann auf engem Raum viel bewirken. Thiago hat ein sehr starkes Spiel gemacht, mit großem Einsatz. Es wirkte nicht wie sein erstes Spiel für Madrid – seine Persönlichkeit war beeindruckend. Der Wechsel lag nicht an seiner Leistung, im Gegenteil. Die Pfiffe akzeptiere und verstehe ich.“

die Ausfälle: „Ich kann die Ausfälle von Mbappé und Bellingham nicht als Ausrede nutzen. Wir haben einen starken Kader.“

seine eigene Arbeit: „Es ist nicht an mir, das zu bewerten.“

Platzverweise und Sperren:„Das sind Dinge, die nicht passieren dürfen. Bei Mastantuono weiß ich nicht genau, was gesagt wurde, aber solche Aktionen dürfen wir nicht haben. Die Gelben Karten für Huijsen und Carreras sind Spielsituationen – sie waren nicht beabsichtigt.“

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