Strukturierter Alltag: „Aktivieren, regenerieren, arbeiten“
Tchouaméni schildert einen klar durchgetakteten Tagesablauf, der stark auf Regeneration und individuelle Belastungssteuerung ausgelegt ist:
„Der Tag nach einem Spiel: Ich wache um 9 Uhr auf, mache eine 30‑minütige Aktivierungssession mit meinem Personal Trainer. Dann gehe ich ins Training, bekomme Behandlung, wir schauen ein Video und starten die Einheit.
Danach Mittagessen, etwas schlafen – und später noch eine zweite Einheit mit meinem Personal Trainer. Am Abend bin ich zu Hause mit meiner Freundin, schaue TV oder spiele Games.“
Es zeigt einen Profi, der weit über die regulären Klubstrukturen hinaus an seinem Körper arbeitet.
Mehrsprachigkeit als Vorteil im Real‑Kader
„Ich spreche Französisch, Englisch und Spanisch. Englisch und Spanisch habe ich in der Schule gelernt. Das hilft mir sehr, um jeden Tag mit meinen Teamkollegen zu sprechen.“
In einem Kader, der aus Spielern über mehr als zehn Nationen besteht, ist Tchouaménis Sprachkompetenz ein klarer Vorteil.
Arbeloas Anforderungen: „Mehr Zug nach vorn, mehr Verantwortung“
Der Franzose beschreibt seine Rolle präzise:
„Das Wichtigste ist, hart zu arbeiten. Mister Arbeloa hat mich gebeten, offensiver zu werden und Tore zu erzielen.
Ich weiß, was ich tun muss: Bälle gewinnen, Energie bringen, mit meinen Teamkollegen spielen – und ein Leader sein.“
Tchouaméni wächst damit aus der klassischen Sechserrolle heraus und übernimmt zunehmend Aufgaben im vertikalen Spiel.
Das Bernabéu in der Champions League: „Ein Erlebnis für sich“
„Das Bernabéu bei Champions League Spielen ist unglaublich. Wir wollen immer dorthin zurückkehren und diese Spiele spielen. Es wird schwierig, aber wir haben die Qualität, solche Spiele zu gewinnen – mit unseren Fans.“
Seine Worte spiegeln wider, wie sehr die Mannschaft die Unterstützung des Publikums als Wettbewerbsfaktor sieht.
Persönliche Einblicke: Kindheit, Filme, Idole
Schönste Kindheitserinnerung
„Zu Hause mit meinen Geschwistern und Eltern aufzuwachsen. Wir hatten eine großartige Zeit.“
Lieblingsfilm
„Zwei: Shutter Island und The Incredibles.“
Ein Mix aus Psychothriller und Familienanimation – typisch für Spieler, die sowohl Tiefgang als auch Leichtigkeit schätzen.
Lieblingsathlet außerhalb des Fußballs
„LeBron James.“
Der NBA‑Superstar gilt für viele junge Fußballprofis als Vorbild, gerade in Themen wie Professionalität, Physis und Führungsstil.
Training & Kabine: Wer überrascht, wer zum Lachen bringt
Mitspieler, der ihn im Training am meisten überrascht
„Ferland Mendy. Die Leute wissen das nicht, aber im Training sieht es so aus, als würde er mit seinen Kindern spielen.“
Ein Hinweis auf Mendys überragende Physis und Zweikampfstärke.
Mitspieler, mit denen er am meisten lacht
„Edu (Camavinga), auf jeden Fall. Trent auch – er ist SEHR lustig. Kylian ebenfalls.“
Tchouaméni zeigt damit auch ein Stück Kabinen-Dynamik: Humor, Leichtigkeit und Nähe zu engen Vertrauten.
Bester Moment bei Real Madrid
„Definitiv der Gewinn der Champions League. Ein unglaublicher Moment. Ich werde ihn NIE vergessen – und hoffentlich schaffen wir es wieder.“
Ein Satz, der seinen sportlichen Antrieb klar macht: Titel sind das Maß aller Dinge.
RMXpress-Fazit
Tchouaméni präsentiert sich als Spieler mit Struktur, Professionalität und wachsenden Führungsqualitäten. Seine Aussagen zeigen einen modernen Mittelfeldspieler, der sowohl in der täglichen Arbeit als auch in der Kabine eine zentrale Rolle einnimmt. Der Mix aus Disziplin, Mehrsprachigkeit, Persönlichkeit und sportlichem Anspruch macht ihn zu einem der wichtigsten Bausteine in Madrids Mannschaft der kommenden Jahre.
