Militão-OP bestätigt – langer Ausfall droht
Bittere Nachrichten für Real Madrid: Éder Militão wird sich in dieser Woche einer Operation unterziehen. Der Innenverteidiger erlitt eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel (Bizeps femoris), die sich in den vergangenen Tagen weiter verschlimmert hat.
Nach eingehenden Untersuchungen fiel schließlich die Entscheidung für einen operativen Eingriff – durchgeführt wird dieser in Finnland von Spezialist Lasse Lampainen, der bereits mehrfach Spitzenspieler erfolgreich behandelt hat.
Der Eingriff bedeutet einen schweren Rückschlag für Militão: Die Ausfallzeit wird auf rund fünf Monate geschätzt. Damit verpasst der Brasilianer nicht nur den Saisonendspurt, sondern aller Voraussicht nach auch die kommende Weltmeisterschaft.
Nächster Rückschlag nach Comeback
Besonders bitter: Militão hatte sich erst kürzlich von einer längeren Verletzung zurückgekämpft. Nach rund vier Monaten Pause – ausgelöst durch eine Blessur im Dezember – feierte er Anfang April sein Comeback.
Doch im Spiel gegen Alavés folgte der nächste Rückschlag. Noch vor der Halbzeit musste der Verteidiger nach einem spürbaren Ziehen im Oberschenkel ausgewechselt werden. Schon in diesem Moment war klar, dass eine erneute Pause droht – nun ist die Diagnose endgültig.
Personalsituation bleibt angespannt
Neben Militão plagen Real Madrid weiterhin mehrere Ausfälle. Dani Carvajal konnte zuletzt zwar individuell arbeiten, musste aber aufgrund eines Schlags auf den linken Fuß pausieren und trainierte nicht mit der Mannschaft.
Auch Kylian Mbappé, Arda Güler, Thibaut Courtois und Rodrygo Goes befinden sich weiterhin im individuellen Aufbautraining.
Damit bleibt die Personallage im Saisonendspurt äußerst angespannt – ein weiterer Faktor, der die ohnehin schwierige Spielzeit der Königlichen zusätzlich belastet.
