Länderspielpause: Real Madrid weltweit im Einsatz – Gipfeltreffen der Stars

Von Vinícius gegen Mbappé bis Bellingham gegen Valverde: Zahlreiche Spieler der Königlichen treffen direkt aufeinander – auch im spanischen Nachwuchs ist der Klub stark vertreten.

Gipfeltreffen der Königlichen

Die Länderspielpause wird für Real Madrid zur globalen Bühne – mit gleich mehreren direkten Duellen zwischen eigenen Spielern.

Im Fokus steht das Topspiel zwischen Brasilien und Frankreich.

Vinícius Júnior trifft auf Kylian Mbappé sowie Eduardo Camavinga und Aurélien Tchouaméni. Wenige Tage später wartet auf Brasilien Kroatien – und damit das Wiedersehen mit Luka Modrić.

Auch England gegen Uruguay verspricht Brisanz:

Jude Bellingham gegen Federico Valverde – ein Mittelfeld-Duell auf absolutem Topniveau.


Frankreich, England & Co.: Die Stars im Einsatz

Frankreich setzt wie erwartet auf Eduardo Camavinga, Aurelién Tchouaméni und Kylian Mbappé. Nationaltrainer Didier Deschamps stellte dabei klar, dass die Rückkehr von Mbappé rein sportlich begründet ist:

„Wir haben das Protokoll eingehalten, alles lief wie geplant. Ich habe regelmäßig mit ihm gesprochen. Es stimmt nicht, dass er nur aus Marketinggründen dabei ist – er wollte selbst dabei sein.“

Die Franzosen treffen auf Brasilien (26.03) und Kolumbien (29.03).

Bei England sorgt die Nominierung von Jude Bellingham für Diskussionen, da er seit 1. Februar verletzt war und bislang noch kein Spiel für Real Madrid absolviert hat. Trainer Thomas Tuchel äußerte sich zudem zum Fehlen von Trent Alexander-Arnold:

„ICH WEISS, WAS TRENT UNS GEBEN KANN, UND WIR HABEN ENTSCHIEDEN, BEI UNSEREN SPIELERN ZU BLEIBEN. ICH KENNE SEINE STÄRKEN, ER IST EIN GROSSER SPIELER, ABER ES IST EINE SPORTLICHE ENTSCHEIDUNG.“

England trifft auf Uruguay (27.03) und Japan (31.03).

Für Deutschland wurde Antonio Rüdiger nominiert (gegen Schweiz und Ghana), während David Alaba mit Österreich auf Ghana und Südkorea trifft.


Weitere Nationalspieler im Überblick

Auch abseits der großen Duelle ist Real Madrid international breit vertreten:

  • Brahim Díaz (Marokko): Ecuador (27.03), Paraguay (31.03)
  • Dean Huijsen (Spanien): Serbien (27.03), Ägypten (30.03)
  • Arda Güler (Türkei): WM-Playoff gegen Rumänien (26.03)
  • Franco Mastantuono (Argentinien): Mauretanien (27.03.), Guatemala (31.03.)
  • Federico Valverde (Uruguay): England (27.03), Algerien (31.03)

Luis de la Fuente äußerte sich außerdem über die Nicht-Nominierung von Dani Carvajal:

„Sowohl Dani Carvajal als auch Álvaro Morata müssen weiter so arbeiten, wie sie es tun. So verstehen sie den Fußball – und nur so können sie das auch auf dem Platz zeigen. Ich hoffe, dass Dani wieder das Niveau der Europameisterschaft erreicht… Sie müssen spielen, ihr gewohntes Level zurückfinden, und dann werden sie auch wieder bei uns sein.“


La Fábrica liefert weiter

Auch im Nachwuchsbereich zeigt sich die enorme Tiefe des Klubs.

Für Spaniens U21 wurden Fran González und Gonzalo García nominiert, ebenso Chema Andrés und Jacobo Ramón. Sie spielen in der EM-Qualifikation gegen Zypern (27.03) und Kosovo (31.03).

In der U19 stehen gleich mehrere Talente aus La Fábrica im Fokus: Jesús Fortea, Mario Rivas, Diego Aguado, Thiago Pitarch und Daniel Yáñez.

Auffällig: Pitarch wurde trotz ursprünglicher Planung nicht für die U21 berücksichtigt. Stattdessen läuft er für die U19 auf – eine strategische Entscheidung des Verbandes, da dort wichtige Qualifikationsspiele gegen Slowenien, Finnland und die Niederlande anstehen.

Luis de la Fuente, Trainer der spanischen A-Nationalmannschaft hat derweil bestätigt, dass sich Thiago Pitarch für die spanische Nationalmannschaft entschieden hat:

„Thiago Pitarch will für Spanien spielen.“

Es bestand auch die Möglichkeit für die Nationalmannschaft Marokkos zu spielen.

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