Asencio-Causa aufgeklärt: Interner Konflikt mit Arbeloa

Wochenlang fehlte der Innenverteidiger ohne klare Erklärung – nun wird laut der MARCA deutlich, was hinter seiner „stillen“ Abwesenheit steckte.

Der Auslöser: Frust nach dem City-Spiel

Die wochenlange Abwesenheit von Asencio aus den Spieltagskadern von Real Madrid hat intern für deutlich mehr Unruhe gesorgt, als es zunächst den Anschein hatte. Ausgangspunkt war das Champions-League-Spiel gegen Manchester City, bei dem der Verteidiger überraschend ohne Einsatz blieb.

Für Asencio eine schwer nachvollziehbare Entscheidung. Schließlich hatte er wenige Tage zuvor gegen Celta Vigo trotz körperlicher Probleme gespielt und Verantwortung übernommen, als die Defensive personell angeschlagen war. Dass er anschließend außen vor blieb, sorgte intern für Frust – und diesen ließ er Trainer Álvaro Arbeloa auch spüren.


Eskalation und Konsequenzen

Die Situation verschärfte sich am Spieltag gegen Elche. Kurz vor der Partie meldete Asencio muskuläre Beschwerden und erklärte, nicht einsatzbereit zu sein. Für Arbeloa kam diese Information zur Unzeit – und sie traf auf eine bereits angespannte Situation.

Die Folge: Die Stimmung kippte endgültig. Auch Antonio Rüdiger wurde indirekt in die Situation hineingezogen, da er kurzfristig doch spielen musste, obwohl ursprünglich eine Pause geplant war.

Spätestens hier wurde aus einem persönlichen Konflikt ein Thema für die gesamte Mannschaft. Arbeloa zog daraufhin eine klare Linie: Ohne Entschuldigung vor dem Team würde Asencio keine Rolle mehr spielen.

„Hat jemand etwas zu sagen?“, fragte Arbeloa am Ende einer der Besprechungen vor dem Training, in der Hoffnung, Asencio zu einer Entschuldigung zu bewegen. Der Innenverteidiger senkte den Kopf und sagte kein Wort.


Funkstille – und die späte Lösung

In den darauffolgenden Wochen blieb Asencio trotz regulären Trainings außen vor. Die Entscheidung war keine sportliche, sondern eine disziplinarische. Der Verteidiger hatte sich zwar beim Trainer entschuldigt, weigerte sich jedoch zunächst, dies auch vor der Mannschaft zu tun.

Parallel nahmen die Spekulationen zu. In sozialen Medien wurde über mangelnde Professionalität diskutiert und die Abwesenheit aus dem Kader mit seinem Nachtleben in Verbindung gebracht – ein Bild, das intern so nicht geteilt wurde, den Druck auf den Spieler aber dennoch erhöhte.

Erst nach der Länderspielpause kam es zur Wende. Asencio entschied sich, vor die Mannschaft zu treten und sich für sein Verhalten zu entschuldigen. Damit war der Weg zurück frei.

Seitdem steht er wieder im Kader, kam jedoch zunächst noch nicht zum Einsatz. Sportlich muss er sich seinen Platz neu erarbeiten – intern gilt der Fall jedoch als abgeschlossen.

Arbeloa hat ein klares Zeichen gesetzt: Die Mannschaft steht über allem. Asencio hat reagiert – und nun beginnt für ihn die nächste Phase, in der er sich wieder auf dem Platz beweisen muss.

QuelleMARCA

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