Arbeloa hat „seinen“ Vinícius zurück: Vom Sorgenkind zum Unterschiedsspieler

Neun Tore in 16 Spielen unter Arbeloa: Vinícius Júnior hat bei Real Madrid wieder zu alter Stärke gefunden – und wird immer mehr zur Schlüsselfigur.

Ein neuer Vinícius – oder der alte?

Bei Real Madrid gibt es aktuell eine klare Erkenntnis: Vinícius ist zurück.

Oder besser gesagt: Er ist wieder der Vinícius, den man kennt.

Unter Álvaro Arbeloa hat der Brasilianer eine bemerkenswerte Entwicklung hingelegt – sportlich wie mental. Der Flügelspieler wirkt wieder elektrisierend, mutig und kaum zu stoppen.


Deutlicher Leistungsanstieg unter Arbeloa

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache.

Unter Xabi Alonso kam Vinícius Júnior in 34 Spielen auf lediglich sieben Tore – ein Schnitt von 0,20 Treffern pro Spiel.

Seit dem Trainerwechsel hat sich das Bild komplett verändert:

  • 16 Spiele unter Arbeloa
  • 9 Tore
  • Schnitt: 0,56 Tore pro Spiel

Ein klarer Leistungssprung – und ein entscheidender Faktor für den aktuellen Aufschwung der Königlichen.


Manchester als nächster Beweis

Beim Rückspiel gegen Manchester City zeigte Vinícius erneut seine Bedeutung – auch wenn nicht alles perfekt lief.

Der Brasilianer traf doppelt, hätte aber sogar noch häufiger treffen können. Mit 7 Abschlüssen, 3 Schüssen aufs Tor und einer Passquote von 90 % im letzten Drittel war er der auffälligste Offensivspieler auf dem Platz.

Nach dem Spiel zeigte er sich selbstkritisch:
„Ich habe viele Chancen vergeben – aber wir haben sie heute nicht alle gebraucht.“



Verantwortung und Persönlichkeit

Besonders auffällig: Vinícius übernimmt wieder Verantwortung.

Beim Elfmeter gegen Manchester City trat er selbst an – trotz des verschossenen Versuchs im Hinspiel. Eine Szene, die zeigt, wie sehr sein Selbstvertrauen zurück ist.

Der Elfmeter hat aber auch gezeigt, dass die Mannschaft volles Vertrauen in den Brasilianer hat, wie Viní gestern nach dem Spiel sagte (zu allen Aussagen): „Im Hinspiel habe ich gesagt, dass Fede ihn schießen soll, aber er wollte nicht. Ich habe verschossen. Heute habe ich ihm wieder gesagt, dass er schießen soll, aber er hat mir als Kapitän das Vertrauen gegeben. Und ich konnte dem Team helfen, den Sieg zu sichern.“

Auch intern wird dieser Entwicklung eine klare Ursache zugeschrieben:
Arbeloa hat dem Brasilianer Vertrauen, Freiheit und Verantwortung gegeben.


Die „Ketchup-Theorie“

Der Start unter Arbeloa war noch verhalten:
Nur ein Tor in den ersten fünf Spielen.

Doch dann platzte der Knoten – ganz nach dem bekannten Prinzip:
Einmal geöffnet, fließt es.

  • 6 Tore in den folgenden 5 Spielen
  • Entscheidende Aktionen in beiden Spielen gegen Manchester City

Vinícius wurde zum Unterschiedsspieler in einer der wichtigsten Phasen der Saison.


Neue Rollen, gleiche Wirkung

Auffällig ist auch seine Flexibilität im Angriff.

Ohne Kylian Mbappé übernahm Vinícius mehr Verantwortung und bildete funktionierende Offensivduos – unter anderem mit Brahim Díaz und Gonzalo.

Mit Mbappé könnte nun eine noch gefährlichere Kombination entstehen.


RMXpress-Fazit

Vinícius ist aktuell einer der größten Gewinner unter Arbeloa.

Der Trainer hat es geschafft, ihn nicht nur sportlich, sondern auch mental wieder auf Topniveau zu bringen. Weniger Einschränkungen, mehr Freiheit – und ein Spieler, der wieder mit maximaler Intensität agiert.

Selbst an Tagen, an denen nicht jeder Abschluss sitzt, bleibt er brandgefährlich.

Oder anders gesagt:
Dieser Vinícius macht wieder den Unterschied.

QuelleAS

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