„Ein Wechsel zu Real Madrid? Das wäre eine Dummheit!“
Vitinha antwortete ohne zu zögern:
„Es wäre eine Dummheit, zu gehen! Ich fühle mich unglaublich wohl hier bei PSG.“
Der Mittelfeldspieler, dessen Vertrag in Paris noch bis 2029 läuft, erklärte weiter:
„Ich glaube nicht, dass es das Beste für mich wäre. Ich liebe es, hier zu sein – und meine Familie auch. Wir haben einen fantastischen Kader und einen unglaublichen Trainer.“
Er bestätigt damit nicht nur seine starke Bindung zu PSG, sondern erteilt auch sämtlichen Wechselgerüchten eine klare Absage.
Real Madrid zeigt seit Monaten Interesse – Ausstiegsklausel erst 2026 relevant
Real Madrid verfolgt Vitinha schon lange. Sein Profil – dynamisch, pressingresistent, kreativ im Zwischenraum – gilt als perfekt für das nächste Modernisierungsprojekt im Mittelfeld. Zwar sind in der Ligue 1 klassische Ausstiegsklauseln verboten, aber über sogenannte Cláusula Acuerdo wäre ein Transfer möglich.
Im Falle Vitinhas läge der festgelegte Preis erst im Sommer 2026 (nach der WM) bei rund 90 Millionen Euro. Doch der Spieler selbst zeigt sich komplett unbeeindruckt von derartigen Spekulationen:
„Ich weiß, dass die Leute mich hier schätzen. Das habe ich mir erarbeitet. Ich bin sehr glücklich.“
Vitinha über Gehalt, Europa und Saudi-Gerüchte: „Mehr Geld macht mich nicht glücklicher“
Einen möglichen Wechsel nach Saudi-Arabien schloss Vitinha ebenfalls kategorisch aus – und das mit bemerkenswerter Ehrlichkeit:
„Ich verdiene in Europa bereits sehr gut. Mein Gehalt zu verdoppeln oder zu verdreifachen würde mich nicht glücklicher machen. Ich will eine stabile Karriere, nicht nur Geld.“
Ein klarer Seitenhieb gegen jene, die in naher Vergangenheit dem Geld der Saudi Pro League gefolgt sind.
Der Blick aufs Mittelfeld: Pedri, Bruno Fernandes, João Neves – und er selbst
Vitinha wurde außerdem gefragt, ob er sich selbst zu den besten Mittelfeldspielern der Welt zählt. Arroganz liegt ihm fern, sagte er – aber falsche Bescheidenheit ebenso nicht:
„Ich sage nicht, dass ich der Beste bin. Das klingt arrogant. Aber ich weiß, dass ich Teil dieser Gruppe bin.“
Zu seinem persönlichen Top‑Ranking fügte er Pedri, João Neves, Bruno Fernandes und sich selbst hinzu: „Es ist keine Top‑3, sondern eine Top‑4. Wir können ja mit vier spielen!“ sagte Vitinha lachend.
„Ich war weder groß, noch stark, noch schnell“ – Vitinhas außergewöhnliche Entwicklung
Besonders faszinierend: Seine persönliche Erklärung für seinen Aufstieg. Vitinha verglich seine körperliche Entwicklung mit der Evolution einer Giraffe:
„Ich war nicht groß, nicht stark, nicht schnell. Also musste ich mich anders entwickeln. Antizipation, Positionierung, schneller denken. Die Giraffen haben lange Hälse, um an die oberen Blätter zu kommen – ihre eigene Evolution. Genau das habe ich auch erlebt.“
Ein seltener Einblick in die mentale und taktische Selbstwahrnehmung eines modernen Top‑Mittelfeldspielers.
RMXpress‑Fazit
Vitinha sendet eine klare Botschaft an Real Madrid und die Fußballwelt:
Er ist nicht auf dem Markt – und er will es auch nicht sein.
Der Portugiese präsentiert sich reflektiert, loyal und komplett fokussiert auf PSG. Für Real bedeutet das:
Weiteres Scouting im Mittelfeld wird notwendig.
Denn Vitinha?
Der bleibt erstmal, wo er ist – und zwar voller Überzeugung.
