Mourinho vor Rückkehr zu Real Madrid: Offizielle Verkündung steht unmittelbar bevor

Nach dem Wahlsieg von Florentino Pérez soll José Mourinho in den kommenden Stunden als neuer Trainer von Real Madrid bestätigt werden. Der Portugiese plant bereits den Kaderumbau und hat klare Vorstellungen für die Zukunft der Mannschaft.

Real Madrid steht unmittelbar vor der offiziellen Rückkehr von José Mourinho — RMXpress berichtete bereits am 28. April darüber. Nach dem klaren Wahlsieg von Florentino Pérez soll der Portugiese in den kommenden Stunden als neuer Cheftrainer vorgestellt werden. Die Einigung zwischen Verein und Trainer besteht bereits seit mehreren Wochen, nun fehlen lediglich die letzten formellen Schritte.

Bereits während des Wahlkampfs hatte die Kandidatur von Florentino Pérez die Verpflichtung Mourinhos verkündet. Kurz nach dem Wahlsieg veröffentlichte das Team des Präsidenten ein Video in den sozialen Netzwerken. Auf die Aussage „Ja, Florentino Pérez hat die Wahlen gewonnen“ antwortete Mourinho mit den vielsagenden Worten: „Ja, natürlich …“


Vertrag bis 2028 und hohe Ablöse an Benfica

Mourinho wird bei Real Madrid einen Vertrag über zwei Jahre unterschreiben. Eine weitere Saison verlängert sich automatisch, sollte der Portugiese mit den Königlichen die Meisterschaft gewinnen.

Die Verpflichtung wird für Real Madrid allerdings deutlich teurer als ursprünglich geplant. Bis zum 26. Mai hätte Mourinho Benfica dank einer Ausstiegsklausel für rund sieben Millionen Euro verlassen können. Durch die Verschiebung der offiziellen Verkündung während des Wahlkampfs lief diese Klausel jedoch aus.

Benfica blieb trotz Vermittlungsversuchen von Starberater Jorge Mendes hart und besteht auf der vollständigen Entschädigung. Real Madrid wird daher rund 15 Millionen Euro zahlen – entsprechend Mourinhos Bruttogehalt für eine Saison in Lissabon. Als Nachfolger soll Marco Silva vom FC Fulham übernehmen.


Mourinho will die Champions League nach Madrid zurückbringen

Der Hauptgrund für Mourinhos Rückkehr ist laut Vereinsumfeld klar: die UEFA Champions League.

Während seiner ersten Amtszeit zwischen 2010 und 2013 gewann der Portugiese eine Meisterschaft, den spanischen Pokal sowie den Supercup. Der große Traum vom Champions-League-Titel blieb jedoch unerfüllt. Dreimal scheiterte Real Madrid unter Mourinho erst im Halbfinale.

Florentino Pérez betonte in den vergangenen Jahren mehrfach, dass Mourinho die Grundlagen für die spätere Dominanz in Europa gelegt habe. Nach dessen Abschied gewann Real Madrid sechs Champions-League-Titel innerhalb von elf Jahren.


Kaderumbau läuft bereits

Mourinho möchte nach seiner offiziellen Vorstellung keine Zeit verlieren. Die vergangenen zwei Wochen des Wahlkampfs haben die Kaderplanung verzögert, nun soll die Arbeit sofort beginnen.

Der Portugiese hat dem Klub bereits mehrere Prioritäten genannt. Gesucht werden:

  • ein oder zwei neue Innenverteidiger,
  • ein Rechtsverteidiger,
  • ein Linksverteidiger,
  • ein kreativer Mittelfeldspieler,
  • sowie ein defensiver Mittelfeldspieler.

Bei den Innenverteidigern gilt Ibrahima Konaté als Lösung. Der Franzose verlässt den FC Liverpool ablösefrei und wurde von Pérez während dem Wahlkampf bereits angekündigt.

Auf der rechten Abwehrseite wird Denzel Dumfries von Inter Mailand aufgrund einer Ausstiegsklausel zu den Königlichen wechseln. Auch auf weiteren Positionen werden Verstärkungen geprüft.


Keine Galácticos um jeden Preis

Besonders interessant ist Mourinhos Anforderungsprofil für neue Spieler. Der Portugiese fordert offenbar nicht in erster Linie große Namen oder teure Superstars.

Stattdessen legt er Wert auf Charakter, Einsatzbereitschaft und Mentalität. Gesucht werden Spieler mit Hunger auf Erfolg, hoher Laufbereitschaft und ohne großes Ego. Damit setzt Mourinho bereits vor seinem offiziellen Amtsantritt ein klares Zeichen für die Ausrichtung seines neuen Projekts.

Gleichzeitig möchte der Trainer die Mannschaft zunächst im täglichen Training kennenlernen, bevor endgültige Entscheidungen über weitere Transfers getroffen werden.


Präsentation nur noch Formsache

Nach dem Wahlsieg von Florentino Pérez steht somit alles bereit für die zweite Ära von José Mourinho bei Real Madrid. Die offizielle Verkündung gilt als reine Formsache und dürfte in Kürze erfolgen.

Mit Mourinho beginnt für die Königlichen ein neues Kapitel – und zugleich der Versuch, den Verein nach zwei titellosen Jahren wieder an die Spitze Europas zurückzuführen.

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