Florentino Pérez kündigt Mega-Transfer an: „Mindestens 150 Millionen Euro“

Florentino Pérez erhöht wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl den Druck. Der Präsident von Real Madrid bestätigt José Mourinho, nennt Dumfries und Konaté als Neuzugänge und kündigt einen Galáctico-Transfer für mindestens 150 Millionen Euro an.

Mourinho, Mega-Transfer und Riquelme: Pérez geht in die Offensive

Real Madrids Präsident Florentino Pérez hat im spanischen TV-Format Horizonte mit Iker Jiménez noch einmal kräftig nachgelegt. Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl sprach der 79-Jährige über José Mourinho, die Transferpläne des Klubs, die Kandidatur von Enrique Riquelme und kündigte dabei sogar einen möglichen Rekordtransfer an.


Angriff auf Riquelme und dessen Haaland-Ankündigung

Besonders deutlich wurde Pérez beim Thema Erling Haaland. Nachdem Enrique Riquelme öffentlich erklärt hatte, den Norweger nach Madrid bringen zu wollen, reagierte der amtierende Präsident mit klaren Worten.

„Alle haben es dementiert: sein Vater, seine Beraterin und sogar Manchester City. Das ist ein Bluff. In diesem Wahlkampf gibt es viele Bluffs.“

Pérez machte zudem deutlich, dass er keine Personen im Verein sehen wolle, die für Unruhe sorgen.

„Ich möchte niemanden, der den Verein destabilisiert.“

Auch bei seiner Kritik an Riquelme wurde der Präsident persönlich.

„Es schmerzt mich nicht, wenn man mich kritisiert. Was mich stört, ist, dass jetzt die Söhne derjenigen zurückkommen, die damals schon Probleme verursacht haben. Also habe ich gesagt: Kommt ruhig, dann diskutieren wir darüber.“


Mourinho kommt – Dumfries und Konaté ebenfalls

„Mourinho wird nächste Saison zu Real Madrid kommen.“

Der Präsident erklärte erneut, warum er vom Portugiesen überzeugt sei.

„Er hat uns beigebracht, wie man konkurriert. Er gewann die Liga der Rekorde und legte die Grundlage dafür, dass wir danach sechs Champions-League-Titel gewinnen konnten.“

Pérez sieht Mourinho als den richtigen Impulsgeber für eine neue Ära.

„Wir glauben, dass er erneut dieser Impuls sein kann.“

Doch Mourinho soll nicht allein kommen.

Florentino bestätigte gleich mehrere Namen für sein neues Projekt:

„Es kommen Mourinho und Konaté… und jetzt sage ich auch Dumfries. Ein sehr guter Rechtsverteidiger.“


Rekordtransfer für über 150 Millionen Euro angekündigt

Die größte Schlagzeile des Abends lieferte Pérez jedoch mit einer spektakulären Ankündigung.

„Ich werde einem Champions-League-Klub in den nächsten Tagen ein Angebot machen.“

Dann folgte die eigentliche Bombe: „Es wird die höchste Summe sein, die Real Madrid jemals für einen Spieler bezahlt hat. Mindestens 150 Millionen Euro.“

Der Präsident verriet einige Hinweise. Der Spieler komme nicht aus der Premier League und sei kein Stürmer wie Haaland oder Harry Kane.

„Es ist nicht Olise, es ist nicht Doku, es ist nicht Haaland und es ist nicht Kane.“

Stattdessen erklärte er: „Er spielt von der Mittelfeldlinie aufwärts.“

Und weiter: „Es ist ein absoluter Galáctico.“

Den Namen wollte Pérez allerdings noch nicht nennen.

„Zuerst sprechen wir mit dem Verein. Wir werden nicht so vorgehen wie andere.“


„Real Madrid ist heute 20 Milliarden wert“

Während des Interviews blickte Pérez auch auf seine eigene Amtszeit zurück.

„Als ich im Jahr 2000 kam, hatten wir nicht einmal Geld, um die Gehälter zu zahlen.“

Damals habe er persönlich bürgen müssen.

„Die Spieler wurden nicht bezahlt. Das war die Situation, die ich vorgefunden habe.“

Heute sei Real Madrid laut Forbes rund zehn Milliarden Euro wert – eine Zahl, die Pérez sogar für zu niedrig hält.

„Sie bewerten den Verein mit zehn Milliarden. Ich glaube, sie irren sich um weitere zehn Milliarden.“

Für den Präsidenten ist das Ergebnis von mehr als zwei Jahrzehnten Arbeit.

„Wir haben ein modernes Real Madrid aufgebaut und 26 Jahre später sind wir der wertvollste Sportverein der Welt.“


Verteidigung der Mannschaft

Pérez nutzte das Interview auch, um die aktuelle Mannschaft zu verteidigen.

Besonders die Berichte über interne Spannungen wollte er nicht gelten lassen.

„Zu behaupten, zwei Spieler hätten sich gestritten, ist Unsinn.“

Solche Situationen seien völlig normal.

„Das passiert jedes Jahr. Das Problem ist nicht der Streit, sondern dass jemand aus dem Inneren des Vereins solche Dinge nach außen trägt.“

Für den Präsidenten steht fest: „Das sind normale Auseinandersetzungen unter Teamkollegen.“


Warum die Wahl überhaupt stattfindet

Pérez erklärte erneut, warum er trotz laufender Amtszeit vorzeitig Neuwahlen angesetzt hatte.

„Ich habe eine Kampagne wahrgenommen, die Real Madrid destabilisieren sollte.“

Deshalb habe er bewusst den Weg über die Mitglieder gewählt.

„Dann sollen die Mitglieder entscheiden. Jeder konnte kandidieren.“

Er sieht hinter der Gegenkandidatur dieselben Gruppen wie in früheren Krisenzeiten.

„Es sind dieselben Leute wie damals, die sogar bei Versammlungen auftauchten, obwohl sie keine Mitglieder waren.“


„Ich hätte den Klub längst übernehmen können“

Auch auf die Vorwürfe einer möglichen Privatisierung reagierte Florentino erneut.

„Wenn ich den Verein hätte übernehmen wollen, hätte ich das längst getan.“

Er erinnerte daran, dass Real Madrid bei seinem Amtsantritt wirtschaftlich am Boden gelegen habe.

„Damals war der Verein praktisch nichts wert und ich musste Geld einbringen.“

Sein Ziel sei genau das Gegenteil.

„Ich möchte, dass die Mitglieder die Eigentümer sind. Nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich.“


RMXpress Fazit

Florentino Pérez hat kurz vor der Wahl die wohl offensivste Rede seines gesamten Wahlkampfs gehalten. Er bestätigte José Mourinho als künftigen Trainer, kündigte mit Konaté und Dumfries konkrete Verstärkungen an und setzte mit einem möglichen 150-Millionen-Euro-Galáctico den spektakulärsten Akzent der letzten Wochen. Gleichzeitig griff er Enrique Riquelme frontal an und bezeichnete dessen Haaland-Versprechen als Bluff. Ob die Mitglieder diesen Aussagen Glauben schenken, entscheidet sich nun an der Wahlurne – sportlich hat Pérez jedoch sehr konkrete Namen auf den Tisch gelegt.

QuelleHorizonte

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