Enrique Riquelme kündigt Haaland an – Spielerlager dementiert sofort: „Nicht wahr“

Enrique Riquelme präsentiert Erling Haaland als künftigen Real-Madrid-Star, doch nur wenige Stunden später widersprechen Vater Alfie Haaland und Beraterin Rafaela Pimenta öffentlich. Der Präsidentschaftskandidat sorgt damit kurz vor der Wahl für den nächsten Paukenschlag.

Riquelme präsentiert Haaland als Transfer-Coup

Wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen bei Real Madrid hat Enrique Riquelme für den wohl größten Paukenschlag seines Wahlkampfs gesorgt. Während seines Auftritts in der spanischen TV-Show El Hormiguero präsentierte der Unternehmer den Namen von Erling Haaland als einen seiner geplanten Startransfers für den Fall eines Wahlsiegs.

Bereits zuvor hatte Riquelme mit der Ankündigung von Raúl González als Sportdirektor und Fernando Hierro als Verantwortlichem für die Nachwuchsabteilung überrascht. Mit Haaland wollte er nun offenbar den bislang größten Trumpf seiner Kampagne ausspielen.

Vor laufenden Kameras erklärte Riquelme sogar, er habe seine Versprechen notariell absichern lassen.

„Ich habe versprochen, notariell zu hinterlegen, dass der Verein unter meiner Präsidentschaft niemals verkauft wird und immer seinen Mitgliedern gehören wird. Außerdem habe ich eine persönliche Garantie unterschrieben: Sollte ich die angekündigten Transfers nicht umsetzen, werde ich die Mitgliedsbeiträge aller 100.000 Socios übernehmen.“

Anschließend legte er nach: „Haaland hat eine Ausstiegsklausel und möchte zu Real Madrid kommen.“


Haalands Umfeld widerspricht öffentlich

Doch die Euphorie hielt nicht lange an. Nur kurze Zeit nach der Ausstrahlung meldeten sich Haalands Vater Alfie Haaland sowie Beraterin Rafaela Pimenta mit einem gemeinsamen Statement zu Wort und dementierten die Aussagen des Kandidaten.

„Alles sehr unterhaltsam, aber es stimmt nicht. Wir wünschen beiden Kandidaten viel Erfolg bei den Wahlen von Real Madrid.“

Damit widerspricht das direkte Umfeld des norwegischen Superstars den Aussagen Riquelmes unmissverständlich. Laut mehreren spanischen Medien soll auch Manchester City noch offiziell Stellung beziehen und die Situation klarstellen. Der Vorfall sorgt nun für neue Diskussionen darüber, wie konkret die von Riquelme angekündigten Transfers tatsächlich sind.


„Diese Wahl ist ein Referendum über die Zukunft des Vereins“

Neben dem Thema Haaland nutzte Riquelme seinen TV-Auftritt erneut, um Florentino Pérez und dessen Zukunftsmodell für Real Madrid anzugreifen. Dabei stellte er die Wahl am 7. Juni als Grundsatzentscheidung dar.

„Das ist ein Referendum darüber, ob Real Madrid verkauft wird oder nicht.“

Er betonte erneut, dass für ihn jede Form einer möglichen Beteiligung externer Investoren eine rote Linie darstelle.

„Ich habe Florentino bereits Ende 2024 gesagt, dass der Verkauf des Vereins für mich eine rote Linie ist. Es gibt keinerlei Notwendigkeit dafür.“

Gleichzeitig verpflichtete er sich erneut öffentlich: „Wenn ich Präsident werde, wird Real Madrid immer seinen Mitgliedern gehören.“


Kritik an Florentino, Lob für Raúl und Hierro

Auch sportlich setzte Riquelme weitere Akzente. José Mourinho, der laut zahlreichen Berichten Florentinos Wunschtrainer ist, passt nach eigenen Aussagen nicht zu seinem Projekt.

„Er passt nicht zu unserem Projekt. Wir haben einen anderen Trainer.“

Dafür lobte er die Verpflichtung von Raúl González und Fernando Hierro für sein Team.

„Raúl und Hierro gehören Real Madrid. Sie gehören nicht Riquelme. Mit ihnen wird niemand dem Verein schaden können.“

Außerdem kündigte er an, bereits in den kommenden Tagen seinen Trainerkandidaten öffentlich vorzustellen.

„Ich glaube, es ist genau der Trainer, den die meisten Madridistas bei Real Madrid sehen wollen.“


Rodri bleibt eines seiner großen Wahlversprechen

Neben Haaland sprach Riquelme erneut über seinen Wunschtransfer Rodri.

„Wenn ich Präsident von Real Madrid werde, dann wird ein Spieler wie Rodri bei Real Madrid spielen.“

Der ehemalige Ballon-d’Or-Gewinner gilt für ihn als Symbol für die Rückkehr eines stärkeren spanischen Kerns innerhalb der Mannschaft.


Angriff auf Barça und den Negreira-Skandal

Auch der FC Barcelona blieb nicht verschont. Mit Blick auf den Negreira-Skandal erklärte Riquelme provokant: „Manchmal spielt Barcelona mit zwölf Spielern – der Schiedsrichter zählt mit.“

Zudem kritisierte er Florentino Pérez dafür, seiner Meinung nach zu lange geschwiegen zu haben.

„Zu Beginn war Florentino beim Fall Negreira still, weil nur die Super League wichtig war.“

Trotz aller Differenzen betonte Riquelme jedoch mehrfach seinen Respekt gegenüber dem amtierenden Präsidenten.

„Mein Respekt gegenüber Florentino wird immer bestehen bleiben. Nach der Wahl werden wir wieder miteinander sprechen.“


Riquelme weist Vorwürfe zu seinen Unternehmen zurück

Zum Abschluss reagierte der Unternehmer auf Florentino Pérez’ Aussagen, wonach Riquelme Real Madrid für seine eigenen geschäftlichen Interessen nutzen wolle. Diese Anschuldigungen wies er entschieden zurück.

„Ich komme mit einem bereits aufgebauten Vermögen. Mein Geschäft hat nichts mit Real Madrid zu tun.“

Sollte er die Wahl gewinnen, wolle er sich vollständig dem Verein widmen.

„Wenn ich Präsident werde, werde ich in meiner Unternehmensgruppe einen Schritt zurücktreten und mich zu 100 Prozent auf Real Madrid konzentrieren.“


RMXpress Fazit

Riquelme wollte mit der Ankündigung von Erling Haaland den größten Moment seines Wahlkampfs erzeugen. Stattdessen entwickelte sich die Geschichte innerhalb weniger Stunden zum nächsten Streitpunkt der Präsidentschaftswahl. Dass Haalands Vater und Beraterin die Aussagen öffentlich dementieren, schwächt die Glaubwürdigkeit des Kandidaten unmittelbar vor dem Urnengang erheblich.

Dennoch zeigt der Auftritt, dass Riquelme weiterhin auf spektakuläre Versprechen setzt, um Florentino Pérez doch noch herauszufordern. Die kommenden Tage dürften zeigen, ob tatsächlich weitere konkrete Namen folgen – oder ob Haaland lediglich ein Wahlkampf-Coup bleiben wird.

Related Articles

5 1 Bewertung
Beitragsbewertung
Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Kommentare
Älteste
Neueste Meistbewertet

Aktuelle Nachrichten