Thiago Pitarch nach CL-Startelfdebüt: „Alles passiert sehr schnell“

Real Madrid-Talent Thiago Pitarch spricht mit Realmadrid TV über seinen rasanten Aufstieg, die Unterstützung seiner Familie, Hilfe von Valverde und Brahim sowie den emotionalen Moment der Ovation im Bernabéu.

Nach seinem ersten Startelfeinsatz in der Champions League für Real Madrid hat Nachwuchsspieler Thiago Pitarch im Gespräch mit den klubinternen Medien über seinen rasanten Aufstieg, die Bedeutung seiner Familie und seine ersten Eindrücke im Profikader gesprochen. Der junge Canterano zeigte sich dabei sichtlich bodenständig und dankbar für die aktuelle Situation.

„Ich bleibe derselbe“

Pitarch betonte, dass ihn der plötzliche Erfolg nicht verändert habe.

„Ich bin ein ziemlich bescheidener Junge. Ich bin immer mit meinen Leuten zusammen – mit meiner Familie und meinen Freunden. Ich glaube nicht, dass mich das alles sehr verändert. Es passiert alles ziemlich schnell, aber ich erlebe es ganz natürlich, zusammen mit meiner Familie und meinen Freunden von früher.“

Familie als Schlüssel zum Erfolg

Besonders emotional sprach der Nachwuchsspieler über die Rolle seiner Familie auf seinem Weg zum Profifußball.

„Vom ersten Tag an haben sie immer an mich geglaubt. Sie haben mir diesen Sport beigebracht, mich überall hingefahren und mich nie allein gelassen. Sie haben kein Training und kein Spiel verpasst. Letztendlich gehört dieses Geschenk, das mir das Leben gemacht hat, auch ihnen. Jetzt will ich es mit ihnen genießen und ihnen vor allem danken.“

Von Atlético über Getafe zu Real Madrid

Seine Fußballkarriere begann Pitarch bereits im Alter von drei Jahren – zunächst in der Jugend von Atlético Madrid.

„Ich habe mit drei Jahren bei der Fundación von Atlético angefangen, ganz in der Nähe meines Hauses. Dort blieb ich bis zu meinem zwölften Lebensjahr, dann ging ich zu Getafe CF. Dort war ich fünfeinhalb Jahre, danach bei CD Leganés – und dann kam die Chance meines Lebens: zu Real Madrid zu gehen.“

Der Anruf der Königlichen

Der Wechsel zu den Königlichen kam für den jungen Spieler überraschend schnell.

„Es war während eines Trainings. Man sagte mir, dass Real Madrid Interesse an mir habe, und ich habe keine Sekunde gezögert. Ich sagte meinen Eltern sofort: Ja, wir gehen dorthin. Es ging alles sehr schnell, weil es eigentlich nichts zu überlegen gab.“

Ein Traum wird Realität

Heute steht Pitarch plötzlich mit einigen der größten Namen des Weltfußballs auf dem Platz.

„Nicht einmal in meinen besten Träumen hätte ich gedacht, dass mir solche Dinge passieren würden. Mit diesen Spielern zusammen zu sein, die zu den besten der Welt gehören – man muss das genießen und so viel wie möglich von ihnen lernen.“

Unterstützung aus der Kabine

Im Team habe er sich schnell integriert, wie er selbst erklärt. Besonders zwei Mitspieler helfen ihm regelmäßig auf dem Platz: Federico Valverde und Brahim Díaz.

„Ich glaube, ich habe mich ziemlich gut in die Gruppe eingefügt. Vor allem mit Valverde oder Brahim verstehe ich mich sehr gut. Sie sagen mir in den Spielen, ich soll ruhig bleiben, so spielen wie ich es kann, kämpfen und arbeiten – und mit dem Ball keine Angst haben.“

Arbeloa als wichtiger Mentor

Auch sein früherer Trainer Álvaro Arbeloa habe eine entscheidende Rolle gespielt.

„Er ist sehr wichtig für mich. Vom ersten Moment an hat er mir großes Vertrauen gegeben. Ich versuche, es ihm immer zurückzuzahlen. Er sagt mir, ich soll Persönlichkeit zeigen, ich selbst sein und keine Angst haben, mich zu zeigen.“

Gänsehaut im Bernabéu

Ein besonders emotionaler Moment war die Ovation der Fans im Santiago Bernabéu Stadium.

„Ich habe es gehört, als ich gerade zur Bank ging, und bekam Gänsehaut. Ich dachte: Rufen sie wirklich meinen Namen? Als ich es später im Video gesehen habe, war ich unglaublich stolz. Für meine Familie und für mich – das sind viele Jahre harter Arbeit.“

Dank an die Fans

Die Unterstützung der Fans spürt Pitarch seit seinem ersten Tag im Verein.

„Ich merke die Zuneigung des Madridismo von Anfang an. Ich werde ihnen immer dankbar sein und zeigen, dass ich sie nie enttäuschen werde. Ich werde immer alles für dieses Trikot geben.“

Vorbilder der großen Real Madrid Ära

Zu seinen Vorbildern zählen einige der größten Legenden des Vereins: Luka Modrić, Cristiano Ronaldo, Toni Kroos und Sergio Ramos.

„Sie haben eine Ära geprägt – besonders in diesem Klub und in der Geschichte des Fußballs.“

Ein klarer Wunsch

Sein größter Traum bleibt klar formuliert:

„Ich möchte weiterhin dieses Trikot im besten Stadion der Welt tragen, beim besten Klub der Welt spielen – und vor allem Titel mit dieser Mannschaft gewinnen.“

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