Nächster Rückschlag für Trent: Real-Star nicht für Englands WM-Kader nominiert

Thomas Tuchel verzichtet bei der WM 2026 auf Trent Alexander-Arnold. Jude Bellingham steht dagegen im englischen Aufgebot.

Trent Alexander-Arnold verpasst Englands WM-Kader

Der nächste bittere Rückschlag für Trent Alexander-Arnold: Der Rechtsverteidiger von Real Madrid wird nicht zum englischen Kader für die Weltmeisterschaft 2026 gehören. Nationaltrainer Thomas Tuchel verzichtet auf den 27-Jährigen und setzt stattdessen auf Djed Spence sowie Tino Livramento.

Jude Bellingham wurde dagegen erwartungsgemäß für die englische Nationalmannschaft nominiert und gehört weiterhin zu den zentralen Figuren der Three Lions.

Für Trent ist die Entscheidung ein harter Schlag – besonders nach einer ohnehin komplizierten ersten Saison bei Real Madrid. Alexander-Arnold wechselte im vergangenen Sommer vom FC Liverpool zu Real Madrid, konnte seine hohen Erwartungen bislang aber nur teilweise erfüllen. Der Engländer absolvierte insgesamt 30 Pflichtspiele und steuerte fünf Vorlagen bei. Eine titellose Saison der Königlichen sowie mehrere Verletzungen erschwerten zusätzlich seinen Rhythmus.

Auch bei der Nationalmannschaft verlor Trent zunehmend an Boden. Seit Juni 2025 kam er unter Thomas Tuchel nur einmal zum Einsatz – beim 1:0-Sieg gegen Andorra wurde er lediglich eingewechselt.

Verletzungen spielten zwar ebenfalls eine Rolle: Eine Sprunggelenksverletzung verhinderte seine Teilnahme am ersten Tuchel-Kader im März 2025, später folgte noch ein Muskelfaserriss. Doch selbst außerhalb dieser Ausfälle wurde Alexander-Arnold von Tuchel regelmäßig nicht berücksichtigt.


Djed Spence und Livramento ziehen vorbei

Stattdessen setzt England nun auf Djed Spence. Der Tottenham-Profi überzeugte mit starken Leistungen in der Premier League und sammelte bereits vier Länderspiele unter Tuchel.

Vor allem seine Flexibilität dürfte entscheidend gewesen sein: Spence kann sowohl rechts als auch links verteidigen und gilt defensiv als stabiler im Eins-gegen-eins.

Auch Newcastle-Verteidiger Tino Livramento liegt im internen Ranking mittlerweile vor Alexander-Arnold.


Große Fragen vor der zweiten Madrid-Saison

Für Trent Alexander-Arnold erhöht die Nicht-Nominierung den Druck enorm. Seine erste Saison bei Real Madrid konnte die Diskussionen um seine Rolle, seine Defensivarbeit und seine Konstanz nicht beenden.

Dass er nun sogar die Weltmeisterschaft verpasst, macht die kommende Spielzeit in Madrid umso wichtiger.

Der Engländer muss unter Beweis stellen, dass er weiterhin zu den absoluten Top-Rechtsverteidigern Europas gehört – andernfalls könnte sein schwieriger Start bei den Königlichen langfristige Folgen haben.

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