Mbappé spricht offen über Pfiffe, Arbeloa und seine Rolle bei Real Madrid

Kylian Mbappé äußert sich ausführlich zu den Pfiffen im Bernabéu, seiner Reservistenrolle unter Álvaro Arbeloa, der enttäuschenden Saison von Real Madrid und seinem Verhältnis zu Xabi Alonso. Außerdem äußerte sich noch Gonzalo García.

Kylian Mbappé über…

das verpasste Spiel gegen Barcelona: „Es ist ein Spiel, das ich liebe zu spielen. Es war schade, nicht gegen Barcelona spielen zu können. So ist das Leben. Ich treffe immer gegen sie. Ich kann die Meinung der Leute nicht ändern, wenn sie wütend sind. Ich darf das nicht persönlich nehmen. Das Leben eines Real-Madrid-Spielers ist das Leben eines berühmten Spielers wie mir.“

die Pfiffe im Bernabéu: „Sie sind nicht zufrieden. Das ist die einzige Art, die Pfiffe zu verstehen.“

seine Abwesenheit in Madrid und seinen Urlaub: „Dass ich nicht in Madrid war, war vom Klub genehmigt. Ich war nicht der einzige Spieler des Vereins, der nicht in Madrid war. Als Fußballer muss man nicht immer alles verstehen, sondern akzeptieren. Ich kann diese Situation leicht verändern.“

„Ich habe nicht gespielt, weil ich für den Trainer der vierte Stürmer im Kader bin.“

seine aktuelle Rolle: „Mir geht es sehr gut, hundert Prozent. Ich habe nicht gespielt, weil ich für den Trainer der vierte Stürmer im Kader bin. Ich akzeptiere das und spiele die Minuten, die man mir gibt. Ich habe Jude eine Vorlage gegeben und man muss immer positiv bleiben.“

seine Reservistenrolle: „Ich war bereit für die Startelf. Ich bin nicht sauer auf den Trainer, man muss die Entscheidung eines Trainers immer respektieren. Ich muss hart arbeiten, um wieder Stammspieler zu werden.“

Interviews und die Presse: „Ich spreche lieber hier. Es gibt Leute, die nicht sprechen, und ich lese dann die Presse, um zu wissen, was sie denken. Ich spreche lieber hier, das ist klarer.“

die Fans: „Das gehört zum Geschäft, zum Leben. Die Fans sind immer da und das ist das Wichtigste.“

die enttäuschende Saison: „Meine einzige Verantwortung ist es, als Spieler gut zu spielen. Wir haben die Saison gut begonnen. Danach haben wir in der zweiten Saisonhälfte alles verloren. Das tut sehr weh, weil ich das Gefühl habe, dass wir eine Spielidee und eine Struktur hatten und sie verloren haben. Das schmerzt einen Spieler sehr. Wir müssen lernen und akzeptieren, dass die Leute nicht zufrieden sind und die Kritik akzeptieren.“

seine Situation bei Real Madrid: „Ich bin sehr glücklich. Meine Verantwortung ist es, alles für das Wappen von Real Madrid zu geben.“

„Das ist nicht Real Madrid. Real Madrid muss immer gewinnen.“

die titellose Saison: „Ich denke, das ist ganz einfach. Du kannst eine Meinung haben und ich eine andere. Wir haben keine Titel gewonnen. Das tut weh, weil wir die Möglichkeit hatten, etwas Besseres zu erreichen. Das haben wir zu Beginn der Saison gezeigt. Das ist nicht Real Madrid. Real Madrid muss immer gewinnen.“

seine Haltung: „Ich bin hier, um zu spielen. Man muss den Verein immer auf die bestmögliche Weise verteidigen. Ich spreche nicht über Namen oder Personen.“

seine Einsätze: „In der ersten Saisonhälfte haben die Leute gesagt, ich würde zu viele Minuten spielen, ich bräuchte mehr Ruhe und würde in jedem Spiel auflaufen. Und jetzt sagen sie, ich wolle nicht spielen. Das ergibt keinen Sinn. Will ich nun spielen oder nicht? Die Leute sagten, es mache keinen Sinn, dass ich in jedem Spiel 90 Minuten spiele. Dann ging es in die Copa del Rey, ich kam nicht zum Einsatz, und wir sind ausgeschieden.“

„Ich habe ein großartiges Verhältnis zu Xabi.“

Xabi Alonso: „Ich habe ein großartiges Verhältnis zu Xabi. Das ist Vergangenheit. Jeder weiß, was ich über ihn denke. Aber wir müssen nach vorne schauen, was wir verbessern und besser machen können.“

Álvaro Arbeloa: „Kein Problem mit Arbeloa. Man muss die Entscheidung des Trainers respektieren. Wie könnte ich ein Problem haben, nur weil ich nicht spiele? Jeder hat seine eigene Idee und Philosophie. Ich muss arbeiten, um besser zu sein als Gonzalo, Mastantuono und Vini, um zu spielen.“

Arbeloas Pressekonferenz: „Ich schaue mir Arbeloas Pressekonferenzen nicht an. Zu Hause habe ich französisches Fernsehen, kein spanisches.“

„Florentino Pérez ist der beste Präsident der Welt“

Florentino Pérez: „Florentino Pérez ist der beste Präsident der Welt. Wir können uns glücklich schätzen, ihn zu haben. Vergesst nicht, was er für Real Madrid geleistet hat.“

die Auseinandersetzung zwischen Valverde und Tchouaméni: „Ich wusste nichts von dem Streit zwischen Tchouaméni und Valverde. Ich habe das Training an diesem Tag verlassen.“


Gonzalo García über…

den Heimsieg und sein Tor im Bernabéu: „Sehr glücklich über die Leistung der Mannschaft. Wir kamen aus einem Spiel gegen Barcelona, das alles andere als einfach war, und wir wussten, dass es hier im Bernabéu ein intensives Spiel werden würde. Oviedo wollte hier sein Bestes geben und wir haben ebenfalls versucht, unser Bestes zu zeigen. Wir sind mit dem Wunsch auf den Platz gegangen zu beweisen, dass auch wir dieses Wappen hier vor unseren Fans verteidigen können. Sehr glücklich über das Tor, aber noch glücklicher über den Sieg der Mannschaft.“

seine Emotionen nach dem Treffer vor den Madridistas: „Ich empfinde riesige Freude. Wenn man längere Zeit nicht spielen konnte, dann reinkommt und ein Tor erzielt – und das auch noch hier im Bernabéu vor allen Madridistas –, dann ist das immer etwas Besonderes. Deshalb bin ich sehr glücklich und sehr dankbar für die Unterstützung, die mir alle Madridistas und auch meine Mitspieler immer geben. Ich freue mich auch sehr auf diese letzten beiden Spiele und darauf, dieses Wappen weiter verteidigen zu dürfen.“

Selbstkritik, harte Arbeit und seine persönliche Entwicklung: „Es war ein langes Jahr – sowohl persönlich als auch kollektiv. Vielleicht nicht so, wie wir es uns alle erhofft hatten. Man muss selbstkritisch sein und ehrlich mit sich selbst umgehen. Persönlich bin ich aber ruhig. Ich versuche, Tag für Tag zu arbeiten, mich auf das zu konzentrieren, was ich kontrollieren kann, und im Training mein Bestes zu geben, damit ich die Chancen nutzen kann, wenn ich auf dem Platz stehe, um mich zu beweisen. So sehen auch die Fans, dass ich in der Lage bin, dieses Wappen zu verteidigen.“

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