Klopp platzt der Kragen
Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel zu Real Madrid haben Jürgen Klopp offenbar endgültig gereicht. Am Rande einer Veranstaltung in München wurde der ehemalige Liverpool-Coach auf die Spekulationen angesprochen – und reagierte sichtlich genervt.
Dabei ließ der 58-Jährige keinen Zweifel daran, was er von den Berichten hält:
„Ich weiß ja immer nicht, wann ist eine Nachricht eine Nachricht? Wenn jemand ein Blatt Papier nimmt und etwas draufschreibt oder wenn irgendetwas dran ist? Wie müsste die Situation sein? Dass Real Madrid mich irgendwann mal angerufen und gesagt hat: ‚Jürgen, kannst du dir das vorstellen?‘ Oder reicht es, wenn ‚Oe24‘ – keine Ahnung, ob das KI ist oder ob da irgendwelche Menschen dahintersitzen – irgendeinen Dreck schreibt?“
„Die haben nicht einmal angerufen“
Klopp wurde im weiteren Verlauf noch deutlicher – und stellte klar, dass es keinerlei Kontakt zwischen ihm und Real Madrid gegeben habe:
„Wenn Real Madrid angerufen hätte, dann hätte man es schon irgendwann einmal gehört. Aber das ist alles nur Blödsinn. Die haben nicht einmal angerufen, nicht ein einziges Mal. Meinen Berater haben sie auch nicht angerufen.“
Eine klare Absage an sämtliche Spekulationen – und gleichzeitig ein deutlicher Hinweis darauf, wie wenig Substanz hinter den Gerüchten steckt.
Auch Red-Bull-Gerüchte zurückgewiesen
Neben den Real-Gerüchten äußerte sich Klopp auch zu Berichten, wonach er seine Rolle bei Red Bull frühzeitig wieder aufgeben könnte – ebenfalls mit klaren Worten:
„Das haben die gleichen Deppen geschrieben. Je weniger Ahnung jemand vom Fußball hat, desto mehr denkt er: Ich müsste an den jeweiligen Standorten noch öfter sein, als ich es bin. Der Kollege von den ‚Salzburger Nachrichten‘, der das geschrieben hat, hat mal gar keine Ahnung. Ich denke nicht daran, in den Sack zu hauen.“
Blick in die Zukunft bleibt offen
Auch zur Frage nach einer möglichen Zukunft als Bundestrainer äußerte sich Klopp – allerdings deutlich zurückhaltender:
„Das habe ich ja tausendmal schon gesagt, im Moment denke ich da natürlich gar nicht drüber nach. Da gibt es auch keinen Grund für zum Glück. Und was in der Zukunft ist, ich bin irgendwie als Trainer ja auch noch nicht ganz am Ende. Also wer weiß, was da noch kommt in den nächsten Jahren. Aber geplant ist diesbezüglich gar nichts.“
