Pastore bestätigt: Real Madrid schätzt Enzo Fernández

Javier Pastore hat sich zur Zukunft von Enzo Fernández geäußert. Der Berater des Argentiniers bestätigt das Interesse von Real Madrid und erklärt, dass bereits über mögliche nächste Schritte gesprochen wird.

Die Zukunft von Enzo Fernández bleibt eines der großen Transfer-Themen dieses Sommers. In einem Interview mit AS hat sein Berater Javier Pastore nun ausführlich über die Situation des argentinischen Nationalspielers gesprochen.

Pastore bestätigte dabei, dass Real Madrid den Mittelfeldspieler sehr genau verfolgt. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass aktuell die Weltmeisterschaft im Mittelpunkt stehe und konkrete Entscheidungen erst nach dem Turnier getroffen werden sollen.

„Real Madrid wurde immer wieder genannt. Real Madrid mag die besten Spieler und Enzo war in diesem Jahr einer der besten Spieler überhaupt. Er ist ein Spieler, den Real Madrid mag, und ihm gefällt Real Madrid. Jetzt müssen wir etwas Zeit verstreichen lassen.“


Fokus liegt aktuell auf der Weltmeisterschaft

Nach Angaben von Pastore versucht das Umfeld des Spielers derzeit bewusst, sämtliche Transfergerüchte von Enzo Fernández fernzuhalten. Der Mittelfeldspieler solle sich vollständig auf die Weltmeisterschaft konzentrieren.

„Wir suchen bereits nach Lösungen für die Zukunft, aber ich habe versucht, alles vorerst zu stoppen. Enzo spielt um viel bei dieser Weltmeisterschaft und sollte sich darauf konzentrieren.“

Der Berater erklärte außerdem, dass soziale Medien und ständige Spekulationen für Spieler eine zusätzliche Belastung darstellen können.


Enzo Fernández fühlt sich in London wohl

Trotz der zahlreichen Gerüchte stellte Pastore klar, dass Enzo Fernández weiterhin glücklich beim Chelsea FC sei. Der Argentinier habe sich in England etabliert und in kurzer Zeit mehrere Titel gewonnen.

„Er ist sehr glücklich. Ein Spieler bringt nur dann konstant Leistung, wenn er sich an seinem Standort wohlfühlt, und Enzo hat sich in London sehr wohlgefühlt.“

Gleichzeitig machte Pastore deutlich, dass im Fußball manchmal der Zeitpunkt kommt, an dem ein Spieler den nächsten Schritt gehen möchte.

„Es kommt der Moment, an dem man dem Weg des Spielers folgen muss. Wenn er Dinge verlangt, die der Verein ihm nicht bieten kann, muss man nach Lösungen suchen.“


Enzo besucht Madrid regelmäßig

In den vergangenen Monaten wurde immer wieder darüber berichtet, dass Enzo Fernández häufig in Madrid unterwegs sei. Auch dazu äußerte sich Pastore.

Der Berater bestätigte, dass der Mittelfeldspieler regelmäßig in die spanische Hauptstadt reist, stellte aber klar, dass dies nicht ausschließlich mit Real Madrid zusammenhänge.

„Natürlich gefällt ihm Madrid. Er kommt oft hierher, um mich zu besuchen und Freunde zu treffen, die in Spanien spielen. Aber man darf nicht vergessen, dass ihm auch London gefällt.“


Pastore lobt Mentalität und Entwicklung

Besonders beeindruckt zeigte sich Pastore von der sportlichen Entwicklung seines Schützlings. Enzo Fernández habe trotz seines jungen Alters bereits außergewöhnliche Erfahrungen gesammelt und verfüge über eine außergewöhnliche Siegermentalität.

„Er hat die Mentalität eines Gewinners. Er will sich ständig verbessern und sucht permanent nach Entwicklungsmöglichkeiten.“

Der Berater hob außerdem die Vielseitigkeit des Argentiniers hervor, der im Laufe seiner Karriere bereits auf mehreren Positionen im Mittelfeld gespielt hat.

„Er versteht das Spiel sehr gut. Er kann sich an jede Rolle anpassen, erkennt die Bedürfnisse seiner Mannschaft und besitzt sowohl technische Qualität als auch die Mentalität, für das Team zu arbeiten.“


Entscheidung wohl erst nach der WM

Alles deutet darauf hin, dass sich die Zukunft von Enzo Fernández erst nach der Weltmeisterschaft konkretisieren wird. Das Interesse von Real Madrid ist vorhanden, gleichzeitig dürfte ein möglicher Transfer aufgrund der Ablöseforderungen von Chelsea zu den kompliziertesten Geschäften des Sommers gehören.

Pastore machte deutlich, dass Gespräche über die Zukunft geführt werden, die Priorität derzeit aber klar auf dem Turnier mit Argentinien liegt.

QuelleAS

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